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Vorstellung der Kirche
Nähert man sich unserem Dorf Ogrosen, am Rande des Spreewaldes gelegen,  überragt die Kirche Bäume und Gebäude. Ein herrlicher Anblick, von welcher Richtung  man auch nach Ogrosen kommt. Vor der Kirche steht eine gewaltige Linde, wohl  gepflanzt zu der Zeit Luthers.

Der Kirchturm wurde zwischen 1220 und 1260 in Steinquadertechnik erbaut und  gehört zu den ältesten Sakralbauten der Niederlausitz.

Über dem Westportal des Turmes befindet sich ein Rundbogenfenster, das einen  äußeren Kranz aus Granitquadern und einen inneren aus Raseneisenstein besitzt; an  der Nordseite ein Lanzettfenster, im Obergeschoss Schallöffnungen.

Der Turm trägt seit dem 17. Jahrhundert einen barocken Turmaufsatz mit  verschieferter Haube und Laterne.

Auf der Spitze befindet sich eine Wetterfahne mit den Initialen F.F.L. 1924. 

Zwei Glocken wurden nach dem Ersten Weltkrieg eingesetzt, ihre Vorgängerinnen  waren zu Kriegszwecken eingeschmolzen worden. Eine kleine Glocke ist wohl das  einzige mittelalterliche Ausstattungsstück der Kirche, sie ist gesprungen und steht im  Kirchenschiff.




Epitaphien in der Kirche zu Ogrosen

An der Südseite des Kirchenschiffes befinden sich noch neun Epitaphien, die auf die Zeit derer von Stutterheim zurück gehen (1692 und später).

Sie sind zum Teil nicht mehr lesbar und müssten dringend restauriert werden.

Da das Kirchenschiff aus dem Jahre 1770 stammt, müssten sich die Inschriften bereits im Vorgängerbau befunden haben und später in den Bau eingesetzt worden sein.

Aus der Chronik der Familie von Stutterheim geht hervor, dass die Verstorbenen dieser Familie in der Kirche begraben wurden.

1932 wurden Grabungen an der Südseite der Kirche durchgeführt. Sie ergaben, dass zwei Totengrüfte einst von außen an der Kirchenmauer angebracht waren, jedoch einen Meter tiefer lagen als das Erdreich jetzt und sich bis unter die Kirchenmauern erstreckt haben. Stein- und Metallsargreste wurden gefunden.