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Spendenaufruf

Keiner von uns Dorfbewohnern könnte sich vorstellen, dass dort, wo jetzt noch unsere schöne Kirche steht, dass dort irgendwann einmal nichts mehr stehen würde, oder höchstens eine alte, zerfallene Ruine, die an eine, an unsere Kirche erinnert.
So soll es nicht kommen,
darin sind sich gläubige und nichtgläubige Einwohner einig. Und dem entsprechend setzt sich auch die ganze Gemeinde für die Erhaltung der Kirche ein.

Im Winter 2005/2006 kam mir die Idee, dass wenn 250 000 Menschen einen Euro geben würden, wir dann einen großen Teil des erforderlichen Geldes zusammen hätten und die Sanierung in großen Schritten beginnen könnte.

Eine Idee ist aber auch erst einmal nur eine Idee.

Wie erreiche ich 250 000 Menschen?


Den bisherigen Gang der Spendengeschichte erfahren Sie auf der Seite
Spendengeschichte.




  
Aufruf
Ogrosen, ein kleines Dorf am Rande des Spreewaldes, am Rande der Tagebaulandschaft in der Niederlausitz (Brandenburg), Heimat für ca. 295 Menschen.
Für manch einen Menschen war der kleine Ort ein Stück weit Station seines Lebens.
Vielleicht unbedeutend für den Einzelnen, und dennoch blieben Spuren zurück, lebendige Erinnerungen..
Großartige Attraktionen fehlen in unserem kleinen Ort. Nur ein Gebäude grüßt schon von der Ferne, wenn man, egal aus welcher Himmelsrichtung kommend, nach Ogrosen fährt -
                   unsere alte Kirche.
Sie prägt seit Jahrhunderten das Bild des Ortes und wird als Stätte der Begegnung, Besinnung und Einkehr von den Dorfbewohnern und Besuchern verstanden und genutzt.
Eine umlaufende Empore, die von sechzehn toskanischen Säulen getragen wird, ein Kanzelaltar, den eine Strahlensonne krönt, und zehn Epitaphien, unter anderem von der Familie von Stutterheim, aus der Zeit von 1662 bis zum späten 17. Jahrhundert, sind der ganze Schmuck unserer Kirche.
In unmittelbarer Nähe der Kirche stehen zwei alte Linden, vielleicht gepflanzt zu der Zeit Luthers. Ihre Äste wiegen sich leis im Winde; und im Frühjahr, zur Zeit der Blüte, summen in ihren Zweigen Tausende fleißiger Bienen.
Im Schatten der riesigen Bäume, die vielleicht meinten, mit der Kirche um die Wette wachsen zu müssen, kann man gedankenverloren von der Hast des Alltags ausruhen.-
Dieses Ambiente ist so einmalig schön. Nur Dichter wie Schiller, Goethe oder Heine würden die passenden Worte finden, es zu beschreiben.
Warum dieser Weg?

Fördermittel sind für uns nicht (noch nicht) verfügbar. Wir haben noch ein kleines Schuldenpaket zu bewältigen, welches durch die Kirchendachsanie-rung in den neunziger Jahren entstand.
Erst das Vorhandensein von Eigenmitteln berechtigt uns Fördermittel zu beantragen.
Alle bislang aufgebrachten Mittel steckten wir zum Teil in unser altes Pfarrhaus, denn auch das müssen wir für unser intaktes Gemeindeleben erhalten; und der Rest der erarbeiteten Mittel diente zum Tilgen der Schulden.
Die Aktivitäten dieser Kirchengemeinde sind vielfältig - Gottesdienste, Geprächskreise, Konzerte, Buchlesungen, Sommerfeste und vieles mehr. Doch der Erlös reicht nicht, um eine Kirche zu renovieren.

Nun zu unserer Kirche:
Dieses alte Gebäude bereitet uns seit langem Sorgen. Von außen macht der ehrwürdige Koloss einen guten Eindruck, jedenfalls grob betrachtet.
Erschreckend ist der bauliche Zustand des Innenraumes, des Kirchenschiffs und das Innenleben unseres Kirchturmes.
Vom Zustand des Innenraumes zeigt eine Seite unserer Spendenbüchse einen kleinen Ausschnitt.
Rundum kämen wir auf ca. 250.000,00 Euro Renovierungskosten, so die Schätzung der Bauexperten.
Diese Gemeinde beteiligte sich, so lange ich denken kann und mit Sicherheit auch schon in den Zeiten, als ich noch nicht lebte, immer finanziell an den gesamtkirchlichen Aufgaben, war mit ihren bescheidenen Mitteln hilfsbereit zur Stelle, wenn es galt, Not in der Welt zu lindern. Und jetzt bitte ich für diese Gemeinde um Hilfe. Helfen Sie uns, das wichtigste Gebäude in unserem kleinen Dorf zu erhalten.
Wir möchten gern unsere alte Kirche renovieren und benötigen dafür die Unterstützung von 250 000 Menschen. Jeden Einzelnen bitten wir um einen Euro.
Unsere Kirche soll kein von neuen Farben protzendes Gotteshaus werden.
Ihr Alter soll man ihr gut ansehen, dem Verfall aber wollen wir zu Leibe rücken. Wir wollen Gottesdienste feiern und dabei nicht fürchten müssen, dass der nächste abfallende Putz der Deckenputz sein wird, denn dann wird man uns unsere Kirche sperren.