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Zur Sanierung unserer Kirche

Was wir dank Ihrer Spenden bisher erreicht haben

Die gesamte Sanierung der Kirche Ogrosen ist in vier Bauabschnitte eingeteilt, der erste ist vollendet, der zweite musste wegen des recht frühen Wintereinbruchs 2010 unterbrochen werden; die Arbeiten werden jetzt im Frühjahr 2011 wieder aufgenommen.

Der erste Bauabschnitt umfasst die umfangreichen Sanierungsarbeiten am Turm, die im September 2009 begannen.

Dazu wurde im August 2009 der Kirchturm eingerüstet. Das Gerüst erhielt einen Aufzug, damit das viele Material schneller an Ort und Stelle gebracht werden konnte. Im gesamten Innenbereich des Turmes hatten viele Balkenköpfe keine Auflage mehr. Über Jahrhunderte haben Hausschwamm und Holzwürmer erfolgreich am Zerfall der Balken gearbeitet. So mussten einige Balken und Holzelemente durch neues Holz ersetzt werden, die schadhaften Balkenköpfe wurden bis zum gesunden Holzbereich abgetrennt und neue Balkenteile angesetzt. Insgesamt wurden 12 m³ Altholz ausgebaut und entsorgt.

Der Hausschwamm war aber auch zum Teil in das angrenzende Mauerwerk gezogen. Beim Abtragen des befallenen Mauerwerkes entstanden 21 m³ Bauschutt. Die nicht befallenen Teile (ca. 40 m² Fläche) wurden vorbeugend gegen Hausschwamm behandelt. Wo das Mauerwerk abgetragen war, wurden neue Steine eingesetzt.

Im Turm mussten alle Treppen und die Böden auf den verschiedenen Ebenen überarbeitet werden; dazu ersetzte man das schadhafte Holz durch gesundes. Außerdem reparierten die Handwerker Fenster und Schall-Luken und verfugten den Feldsteinteil des Turmes (ca. 335 m² ) zum Teil neu. Der obere Turmschaft ( 150 m² ) erhielt einen frischen Farbanstrich. Der Einsatz eines Bergsteigerteams bei der Reparatur der Wetterfahne sparte viel Geld.

Der Glockensachverständige des Landes Brandenburg und der Schlesischen Oberlausitz begutachtete den Glockenstuhl und stellte fest, dass der Glockenstuhl nicht mehr ausgebessert werden konnte; er war zu häufig geflickt und auch verändert worden. Also musste ein neuer Glockenstuhl in Auftrag gegeben werden.
Der Sachverständige machte darauf aufmerksam, dass die alten Glocken exakt so in den (neuen) Glockenstuhl gehängt werden müssten, wie ihre vorige Aufhängung war, sie könnten sonst reißen. Die alten Eisenhartgussglocken des Turmes wurden 1918 bzw. 1919 gegossen, ihre Lebensdauer sollte bei hundert Jahren liegen. Ihre Zeit war fast abgelaufen, das Risiko des Reißens groß. So bestellten wir zwei neue Bronzeglocken für unseren Kirchturm. Die kleine Feuerglocke, die seit vielen Jahren im Kirchenschiff stand, hat einen Riss. Sie hängt nun ohne Läutefunktion mit im neuen Glockenstuhl.
Am 21. August 2010 feierte die Kirchengemeinde Ogrosen mit allen Dorfbewohnern und vielen Freunden das Fest der Glockenweihe.

Dieser grobe Abriss unserer Turmsanierung soll zeigen, wie dringend diese Arbeiten waren. Der erste Bauabschnitt kostete 112 900 Euro.

Mit dem zweiten Bauabschnitt wurde im Sommer 2010 begonnen.

Wegen der Schäden, die der Schwamm an tragenden Holzteilen des Daches angerichtet hatte, mussten Teile davon entfernt werden. Um an die entsprechenden Holzelemente zu kommen, hat man das Dach an veschiedenen Stellen auf etwa 3,40 m (ab dem Dachrand) abgedeckt. Auch hier trennte man befallene Holzteile ab und ersetzte sie durch neues Holz. Einige der zerstörten Balken mussten komplett ausgetauscht werden. Auch am Kehlbalken hatte der Schwamm ganze Arbeit geleistet.Um an ihn heran zu kommen, musste die Kirchendecke an einigen Stellen im Innenraum des Kirchenschiffes geöffnet werden.

Man rüstete die Kirche innen ein, sanierte die tragende Dachkonstruktion, sanierte die schadhafte Decke gleich mit und beseitigte die Risse im Bereich des Wand-Deckenanschlusses. Auch an der Decke wurden alle Risse beseitigt, und sie erhielt einen neuen Anstrich.

Dann kam der Winter, die Arbeiten wurden unterbrochen.

         Sind Sie so wie wir gespannt darauf, wie es weitergeht?

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